Inhalt
Das Werk trifft eine Auswahl der wichtigsten typischen Fallkonstruktionen im Zivilprozess. Diese dienen dazu, dass Referendare sich bei der Bearbeitung von Aktenfällen, bei der Diskussionsvorbereitung in der Arbeitsgemeinschaft und bei der Examensvorbereitung einen schnellen Überblick über die jeweilige Thematik verschaffen und sich über die neueste Rechtsprechung und Literatur informieren können.
Außerdem wurde Wert darauf gelegt, das Ineinandergreifen von materiell-, verfahrens- und vollstreckungsrechtlichen Fragen aufzuzeigen.
Zu den Autoren
Begründet von Dr. Otto Tempel†, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.
Fortgeführt von Christiane Großnack, Richterin am OLG Köln, Frank Kosziol, Richter am BGH und Dr. Bernhard Seyderhelm, Vorsitzender Richter am LG Frankfurt a.M.
Bibliografische Angaben
Tempel / Graßnack / Kosziol: Materielles Recht im Zivilprozess, 6. Auflage 2014.
Verlag: C.H.Beck, Reihe: JuS-Schriftenreihe / Referendariat. Umfang: ca. 637 Seiten. ISBN: 9783406654107.
Rezensionen
"In der fünften Auflage des von dem zu früh verstorbenen Otto Tempel begründeten Standardwerkes erfolgen konzeptionelle Veränderungen des Bandes, die sich (leider) im Wegfall des Kapitels über das Reisevertragsrechts und (weitgehend) des Konsumentenkreditrechts ausdrücken (so gesehen bleibt die Vorauflage von 2005 weiterhin interessant), aber insgesamt verständlich sind. Dafür wurden andere Kapitel deutlich erweitert, so das Kapitel zum Mietprozess und neue Inhalte hinzugenommen. Hinzugekommen sind auch zwei neue Autoren. Geändert und vergrößert wurden Format und Übersichtlichkeit, aber auch die Strukturierung, was dem Leser entgegenkommt. Neu konzipiert ist etwa das sehr übersichtliche Inhaltsverzeichnis. Text und Gliederung sind auf praktische Fallkonstellationen und Anspruchsgrundlagen ausgerichtet." – Rezension von “juralit”
"Ansonsten spricht insbesondere der Aufbau der einzelnen Kapitel eine besonders referendarfreundliche Sprache. Die Autoren stellen jeweils erst die materielle Rechtslage streng orientiert an der höchstrichterlichen Rechtsprechung dar unter umfangreicher Berücksichtigung der in der Praxis häufigsten Konstellationen." - Rezension auf www.elbelaw.de